Verabschiedung

Abschied von vier Kollegen nahmen die Mitarbeiter und Schüler der Grund- und Mittelschule Kühbach: Zenta Stepper, Konrektor Rudolf Neuberger, Jörg Rademacher und Josef Gschwandner gingen in den Ruhestand.

Mit dem Lied und Tanz „Geh ma in die Berg“ begrüßten die Klassen 3b und 4b und der Schulchor die Gäste zum Festakt am vorletzten Schultag, darunter ehemalige Kollegen. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Manuela Grün führten zwei Viertklässlerinnen gekonnt durch das Programm. Mit der Frage „Was ist Ruhestand?“ blickte die Klasse 2b auf das Lebenswerk des Konrektors zurück. Die 8a unterstrich den Text mit gemalten Bildern. Humorvoll sagten die Kollegen in einem „Potpourri“ ihrem Kollegen Auf Wiedersehen und überreichten ihm ein Geschenk.

1976 kam der Konrektor Rudi Neuberger an die Schule. Er erlebte fünf Schulleiter und wurde vor zwölf Jahren selbst Mitglied der Schulleitung. In der Schule waren auch seine umfassenden Computerkenntnisse gefragt. In ihrer Laudatio erinnerte Schulrätin Carola Zankl daran, dass sie selbst zweieinhalb Jahre Schulleiterin in Kühbach war und dankte Neuberger für die gute Zusammenarbeit. Ebenso lobte sie sein Engagement, sein Geschick im Erstellen des Stundenplanes und sein Organisationstalent. Sieben Monate führte er die Schule kommissarisch, bevor Manuela Grün kam.

Danach ging Schulleiterin Grün auf den Werdegang der drei weiteren Pensionäre ein. Zenta Stepper kam auf Umwegen zu ihrer Berufung als Fachoberlehrerin. Nach einer Lehre als Damenschneiderin und Ausbildung zur Hauswirtschaftsleiterin und folgte die Ausbildung zur Fachlehrerin. Mit Humor, Verständnis und Einsatz habe sie die Anforderungen ihres Berufes gemeistert, so Grün. Als Betreuungslehrerin habe sie angehende Lehrer angeleitet oder Kollegen fortgebildet. Ihre Kollegen verabschiedeten sie mit „Weine nicht, wenn Frau Stepper geht …“. Jeder Schüler aus der Klasse 1a überreichte ihr eine Blume mit einem Wunsch.

Verständnis, Humor und Fachwissen attestierte Grün Jörg Rademacher. Dessen Klasse 6a gab in einem Sketch einen Einblick in Rademachers Englischunterricht. Jetzt hieß es für ihn „Es ist vorbei mit der Schul“– so hatten die Kollegen sein Lieblingslied (Es gibt kein Bier auf Hawai) umgedichtet.

Josef Gschwandner war fast 40 Jahre an der Kühbacher Schule tätig und dort vorwiegend in den Klassen 7 bis 9 eingesetzt. Er habe diese auf den Beruf und ihren schulischen Abschluss vorbereitet. Seine Klasse gab ihm für seinen Ruhestand musikalische Tipps, zum Beispiel seinem Hobby, dem Angeln nachzugehen.

Regina Gastl, Julia Leitenmeier, Anna Herger und Melanie Tauber (Klasse 6a) verfassten für jeden Lehrer persönliche Gedichte.

Bürgermeister Hans Lotterschmid, Fördervereinsvorsitzende Alexandra Augustin und die Elternbeiratsvorsitzende Stella Felber bedankten sich ebenfalls für die gute Zusammenarbeit.

Sichtlich gerührt bedankte sich Rudi Neuberger im Namen der zukünftigen Pensionisten für die schöne Feier und blickte auf 40 Jahre Dienstzeit zurück. Mit einem irischen Segenslied, das Wehmut aufkommen ließ, beendete die Klasse 2a die Feier. Anschließend luden die vier „fast“ Pensionisten zu einem Essen sowie Kaffee und Kuchen ein.

 Für den letzten Schultag hatte sich die Schulfamilie noch etwas Besonderes einfallen lassen. Unter der Leitung von Lehrerin Andrea Pinske stellten sich die Schüler im Pausenhof zu einem Flashmob auf. Auf dem Balkon der Schule saßen die Vier, die Abschied nahmen, mit einer Krone ausgestattet und konnten von dort aus einen Tanz bewundern. Fröhlich winkend mit Plakaten ausgestattet verabschiedeten sich alle Klassen.

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